Medizinrobotik – Von Produktideen bis hin zu marktreifen robotergestützten Gesundheitslösungen

Robotik ist aus der Medizintechnik nicht mehr wegzudenken. Ganz im Gegenteil: Dem Markt wird in den nächsten Jahren sogar ein rasantes Wachstum vorausgesagt. Ob Chirurgieroboter, mobile Plattformen im Krankenhaus oder robotische Unterstützung in der Pflege und in der Rehabilitation – der Einsatz von robotischen Systemen in der Medizin eröffnet schon heute bahnbrechende neue Möglichkeiten, die sowohl Ärzten als auch Patienten zugutekommen.

Es ist jedoch ein langer Weg mit zahlreichen Hürden, um einen Medizinroboter von der initialen Idee bis zum zertifizierten Produkt zu führen. Um dies zu erreichen, müssen einige wichtige Fragen beantwortet werden, wie zum Beispiel: Was sind die Anwendungsfälle der Produktidee? Ist die Idee technisch umsetzbar? Und was sind die Hauptrisiken? Welche Methoden können zur Entwicklung von Prototypen, zur Umsetzung von Robotik-Algorithmen im medizinischen Kontext und zur Verifizierung des Endprodukts eingesetzt werden?

Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die wesentlichen Schritte, die erforderlich sind, um ein Konzept in eine marktreife robotische Gesundheitslösung zu verwandeln und vermittelt zudem einige Ratschläge aus der Entwicklungspraxis zur Umsetzung dieser Schritte.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag:

Praxisbezogener Überblick über den gesamten Entwicklungszyklus von der Idee bis zum fertigen Produkt

Referent: Dr. Tobias Luksch, ITK Engineering GmbH

Dr. Tobias Luksch ist Fachreferent für das Thema Robotik im Geschäftsbereich Medizintechnik der ITK Engineering GmbH. In dieser Rolle koordiniert er die Vorentwicklungsarbeiten im Robotikumfeld, wie zum Beispiel öffentliche Förderprojekte, interne Forschungsprojekte oder Kooperationen mit Hochschulen. Daneben ist er bereits seit 9 Jahren als Projektleiter und Entwickler in Robotik-Kundenprojekten tätig.

Zuvor studierte Herr Luksch Informatik mit den Schwerpunkten Robotik, adaptive Systeme, maschinelles Lernen und Regelungstechnik an der Technischen Universität Karlsruhe (heute KIT). Anschließend verbrachte er ein halbes Jahr als Gastforscher im Robotikinstitut an der Technischen Universität Helsinki und promovierte daraufhin in der Arbeitsgruppe Robotersysteme an der Technischen Universität Kaiserslautern mit den Forschungsschwerpunkten Bewegungserzeugung humanoider Roboter, verhaltensbasierte Steuerungsarchitekturen und mobile Robotik (Indoor und Outdoor).

Key Facts

Themengebiet: Geräteentwicklung und -vernetzung (IoT)

Zielgruppe: Entwicklungsleiter, Projektleiter, Software Entwickler, Software Architekten

Anspruch: Einsteiger

Schlüsselwörter: Medizinrobotik, Systementwicklung, Softwareentwicklung

Datum und Uhrzeit: 11. Mai 2022, 11 Uhr 30 bis 12 Uhr 15

Raum: Wien/Athen

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