Referenten: Dr. Luzie Schreiter und Dr. Moritz Killat, Business Unit Medical Systems Engineering, ITK Engineering GmbH

Vortragstitel: SmartSearch: Wie der Rechenaufwand von Simulatoren als Datenquelle beherrschbar wird

Abstract: Die Entwicklung von KI-Anwendungen fußt auf erheblichen Datenmengen, die für das Training der Modelle und für deren Validierungen benötigt werden. Eine Möglichkeit diese Datenmengen zu gewinnen, besteht in der Verwendung von Simulatoren, die als Datenquelle verwendet werden können, wenn sie nachweislich qualitative Daten hervorbringen. Geeignete Simulatoren sind oftmals durch einen Detailgrad charakterisiert, der die Berechenbarkeit einer vollumfänglichen Abtastung des Parameterraums ausschließt und somit den Simulationsansatz als Datenquelle im Keim erstickt. Eine Abhilfe zu diesem Problem lässt sich in der Automobilindustrie finden: Hier sind Systematiken in der Lage, in einer Fülle von existierenden Datensätzen diejenigen zu identifizieren, die in Bezug auf den untersuchten Anwendungsfall tatsächlich relevant sind. Die Systematiken sind in einem Framework namens SmartSearch implementiert, in das sich Simulatoren aus der Medizintechnik problemlos integrieren lassen. Auf diesem Weg lassen sich diejenigen Parameterkonstellationen identifizieren, die den Simulator in Zustände versetzen, die für die Entwicklung der medizinischen Anwendung signifikant sind.

Schlüsselwörter: Simulationen und Entwicklung von KI-Anwendungen

Was lernen die Teilnehmer in dem Vortrag: Auf welche Art und Weise Simulatoren für medizinische Anwendungen eingesetzt werden können und dabei die enormen Datenmengen, die bspw. bei der Entwicklung von KI-Anwendungen zu generieren sind, beherrschbar zu machen.

Referenten: 

Dr. Luzie Schreiter arbeitet in der Business Unit Medical Systems Engineering bei der ITK Engineering GmbH. Als Software Ingenieurin ist sie bei der Entwicklung von medizinischen Assistenzsystemen für namenhafte Kunden tätig. Ihr Fokus liegt dabei in den Bereichen der Künstlichen Intelligenz sowie der Robotik. Davor hat sie medizinische Informatik an der Universität Heidelberg und der Hochschule Heilbronn studiert und am Karlsruher Institut für Technologie im Institut für Anthropomatik und Robotik zum Thema „Phasenidentifikation im Operationssaal“ promoviert.

Dr. Moitz Killat ist seit 2010 bei der ITK Engineering GmbH im Bereich der Medizintechnik beschäftigt. Von der Softwareentwicklung kommend, entwickelte sich sein Schwerpunkt in Richtung regulatorischer Fragestellungen. Heute ist Moritz Killat mit seinem Team für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des eigenen ISO 13485 Systems verantwortlich und berät die eigenen Projektteams hinsichtlich einer regulatorisch konformen Entwicklung. Seit 2017 ist Moritz Killat Mitglied des Fachausschusses für Software in der Medizintechnik des VDIs.

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