Software of „good“ provenance – Vorqualifizierung von Plattformen, Middleware und SOUPs für Medizinsoftware

Ob Betriebssysteme, Treiber, Middleware, KI-Systeme oder Bildverarbeitungsbibliotheken: Hersteller von vorgefertigten Softwarekomponenten adressieren zunehmend direkt den Medizinproduktemarkt. Doch für die Validierung und Einbindung dieser Komponenten existiert kein allgemeingültiges Vorgehen, vielmehr liegt sie in der Verantwortung des Herstellers, risikobasiert und nach strengen normativen Vorgaben, die aber im Grunde auf nicht vorqualifizierte Komponenten abzielen.

Dieser Vortrag nimmt zwei Perspektiven ein: Die des Medizinprodukte-Herstellers, der eine Auswahl und die Integration von externen Komponenten zu bewältigen hat, sowie die des Komponentenentwicklers, der seine Komponente für die Verwendung in Medizinproduktesoftware vorqualifizieren und somit attraktiver machen möchte. Ein Sonderfall ist die interne Plattformentwicklung, die auf Synergieeffekte gemeinsam genutzter Komponenten für verschiedene Anwendungsfälle abzielt.

Ist solche Software dann noch SOUP? Wie gestaltet man Schnittstellen bei Themen wie Risikomanagement und Test? Welche Dokumentation sollte im Sinne der Transparenz bereitgestellt werden und welche Punkte müsste eine Checkliste beinhalten, die beide Seiten für diesen Fall anwenden könnten?

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

Sie lernen, wie Sie Werkzeuge, die in der Software-Entwicklung gebräuchlich sind, auch für die Definition Ihrer Entwicklungswerkzeuge einsetzen können.

Hannes Mühlenberg
Hannes Mühlenberg

Hannes Mühlenberg ist Consultant LifeScience bei der Adesso AG. Er ist als Projektleiter, Software-Architekt und Qualitätsbeauftragter für Software...

45 Minuten Vortrag

Fortgeschritten
Zeit

21. Oktober


Raum

tba


Schwerpunkt

Softwareentwicklung und Architekturen

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