Schreck lass nach – Risiken mit Horrorschlagzeilen identifizieren

Im reglementierten Umfeld der Medizintechnik gehört das Risikomanagement zum Handwerkszeug. Neben klassischen Methoden zur Risikoidentifikation gibt es auch andere Formate, um aus verschiedenen Perspektiven auf das Produkt zu schauen und Produktrisiken zu identifizieren. Eine mögliche Methode ist der Einsatz von Horrorschlagzeilen:

Stellen Sie sich vor, Ihr Projekt ist gestern Live gegangen. Sie waren noch bei der Projektparty und es ist spät geworden. Am nächsten Morgen wachen Sie auf, gehen verschlafen in die Küche, kochen sich einen Kaffee und trinken diesen entspannt während Sie die Tageszeitung studieren. Plötzlich fällt Ihnen der Kaffeepot aus der Hand, Sie sind hellwach. Eine der Schlagzeilen in der Tageszeitung dreht sich um Ihr Projekt: „Klinik zurück in der Steinzeit – Nach Remote-Softwareupdate kein Zugriff mehr auf digitale Patientenakten möglich!“.

Anhand dieser Methode identifizieren Sie Produktrisiken aus Anwendersicht und können ansprechend Ursachen finden, die diese Schlagzeile verursacht. Zu guter Letzt entwickeln Sie Ansätze zur Risikominimierung.

Agenda:
Schritt 1: Voraussetzungen schaffen
Schritt 2: Sammeln von Horrorschlagzeilen
Schritt 3: Risikoselektion zur weiteren Arbeit
Schritt 4: Ursachen finden
Schritt 5: Ursachen zu Charta entwickeln

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

Im Workshop erlernen die Teilnehmer:

  • Übersicht, warum Risikomanagement im Projekt wichtig ist
  • Theoretische Einführung, wie ein „Horrorschlagzeilen“-Workshop funktioniert
  • Praktische Durchführung eines „Horrorschlagzeilen“-Workshops
  • Zusammenfassung der Erkenntnisse und Debriefing in der Gruppe
Benedikt Wörner
Benedikt Wörner

Benedikt Wörner ist seit 12 Jahren im Bereich Test und Qualitätsmanagement unterwegs. Viele Jahre leitete er Testteams in unterschiedlichen...

45 Minuten Vortrag

Einsteiger
Zeit

21. Oktober


Raum

tba


Schwerpunkt

Risikomanagement in der Medizintechnik

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