Process as Code - Prozessmodelierung mit Hausmitteln

Prozesse für die Software-Entwicklung zu definieren gleicht einer Produktentwicklung: Anforderungen müssen erfasst, eine Prozessarchitektur muss erstellt werden, Schnittstellen wollen definiert sein, und am Ende soll alles in einen ausführbaren Workflow implementiert, getestet und validiert werden. Und dem Problem nähern wir uns gewöhnlich mit den bewährten Werkzeugen, die traditionell auch in der Produktentwicklung zum Einsatz kommen: Word und Excel…

Das es auch effektiver geht, soll in diesem Vortrag demonstriert werden. Wir wollen einen Ansatz vorstellen, der sich näher am Vorgehensmodell einer Software-Entwicklung orientiert:

  • Anforderungen werden in Epics, Features und Tasks erfasst
  • Die Erstellung der Prozessarchitektur wird von einem Meta-Modell geleitet
  • Die Prozesse selbst werden redundanzfrei in einem XML-Dialekt modelliert
  • Dokumente wie SOPs, Arbeitsanweisungen oder Checklisten werden automatisch und konsistent generiert
  • Änderungen werden kontrolliert und automatisch auf Konsistenz geprüft

Und natürlich ist die Entwicklungsumgebung vollständig virtuell und cloud-basiert. Damit ist es leicht möglich, aus den Betroffenen Beteiligte zu machen und gemeinsam an der Prozessdefinition zu arbeiten.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

Sie lernen, wie Sie Werkzeuge, die in der Software-Entwicklung gebräuchlich sind, auch für die Definition Ihrer Entwicklungswerkzeuge einsetzen können.

Jan Dörrenbächer
Jan Dörrenbächer

Dr. Jan Dörrenbächer studierte Computer- und Kommunikationstechnik an der Universität des Saarlandes und hat im Anschluss im Bereich Formaler...


Matthias Hölzer-Klüpfel
Matthias Hölzer-Klüpfel

Matthias Hölzer-Klüpfel studierte Physik an der Universität Würzburg. Ab 2002 ist er als Entwickler, Berater und Projektleiter tätig. Er...

45 Minuten Vortrag

Einsteiger
Zeit

21. Oktober


Raum

tba


Schwerpunkt

Softwareentwicklung und Architekturen

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