Entwicklungsbegleitender Test für Medizingeräte

Die meisten Embedded Systeme werden zu spät oder nur unzureichend getestet. Fakt ist: Je später Fehler entdeckt werden, desto teurer ist die Behebung - die Kosten steigen exponentiell mit Fortschreiten des Projekts an. Hinzu kommen im Bereich der Medizingeräte die hohen gesetzlichen Qualitätsanforderungen.

Am Beispiel der Softwareentwicklung eines Elektrogeräteherstellers wird eine entwicklungsbegleitende HIL Testmethodik für Embedded Systeme vorgestellt. Anders als bei herkömmlichen HIL Systemen erlaubt die Methodik bereits während der Entwicklung den Aufbau und die Durchführung automatisierter HIL Tests durch den Entwickler (Test First). Ermöglicht wird dies durch die Verwendung von kostengünstiger Standardhardware als HIL Plattform in Kombination mit leistungsfähigen Modellierungswerkzeugen.
Der Vortrag endet mit einer Live Demonstration der Toolchain.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Probleme beim Testen von Embedded Systemen.
Die vorgestellte Methodik erleichtert den entwicklungsbegleitenden "Test First" Ansatz bei Embedded Systemen. So können sowohl Kosten und Dauer der Fehlerbehebung signifikant reduziert als auch die Qualität gesteigert werden.

Thomas Schütz
Thomas Schütz

Thomas Schütz studierte Luft- und Raumfahrttechnik in München und gründete 1997 die PROTOS Software GmbH. Als Softwareprojektleiter oder Architekt konnte er...

45 Minuten Vortrag

Fortgeschritten
Zeit

16:50-17:35
23. Oktober


Raum

Raum "Brüssel"


Schwerpunkt

Software Entwicklung und Architekturen


Zielpublikum

Embedded Entwickler, Architekten, Projektleiter, Tester


ID

Mi5.5

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