Bioprinting: Ausblick

2018 warteten in Deutschland 9500 Menschen auf ein Organ. Die Anzahl der Spender kann nach wie vor den Bedarf kaum decken. Zusätzlich ist eine Abstoßung von Spenderorganen ein Faktor, der die Lebensqualität jedes Patienten vermindert. Organe aus patienteneigenen Zellen sollen diese Probleme zukünftig lösen: Die erste erfolgsreiche klinische Anwendung wurde im Jahr 2018 gemeldet - Kinder mit angeborenen Ohr-Defekten in China erhielten Ohren, gefertigt aus eigenen Knorpelgewebe. Experten schätzen, dass in 15 bis 20 Jahren die Organspende weitgehend ersetzt werden kann.

Benötigte Organe werden in einem 3D-Bioprinter angefertigt. Ein solcher Printer funktioniert wie ein klassischer 3D-Drucker, verwendet jedoch lebende Zellen als Material. Ein 3D-Bioprinter muss präziser sein, unter sterilen Bedingungen, mit verschiedenen (viskosen und wässrigen) Materialien gleichzeitig arbeiten und das Überleben der Zellen gewährleisten. Daher erforscht das vom BMBF geförderte Projekt 3D-BioNet die Möglichkeit einer benutzerfreundlichen, flexiblen Plattform, welche den Gesamtprozess der Erstellung eines biologischen 3D-Objekts unterstützen und Schnittstellen standardisieren soll. Ein Erfahrungsbericht.

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag=

Einblick in die 3D-Bioprinting-Technologie, die sich aufmacht unser Leben zu verändern.

Anna Kusnezowa
Anna Kusnezowa

Geboren in Russland. Das Datenbanken-Entwicklungsstudium erfolgreich im Jahr 2001 abgeschlossen. Seitdem habe ich mich für einspruchsvolle Aufgaben im...

45 Minuten Vortrag

Einsteiger
Zeit

17:45-18:30
23. Oktober


Raum

Raum "Rom"


Schwerpunkt

Software Entwicklung und Architekturen


Zielpublikum

Alle Interessierende


ID

Mi1.6

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