Medizintechnik für alle – Breitenversorgung oder High-End für wenige?

Wissenschaftlicher Fortschritt in der Medizin ist für viele Menschen schwer zu greifen, doch über Jahrzehnte haben sich die Fähigkeiten der Menschheit, Leben zu verlängern, zu retten und zu erleichtern, erheblich verbessert. Dies gilt insbesondere auch für die Medizintechnik. Viele bahnbrechende Innovationen stehen inzwischen in den Industrieländern für den Großteil der Menschen zur Verfügung. Gerade in der Medizintechnik ist die Breitenversorgung aktuell noch recht gut, und das obwohl sie nur rund 4% der Gesamtkosten unseres Gesundheitssystems ausmacht.

Doch der Fortschritt macht nicht halt, und zukünftige Entwicklungen werfen sowohl ethische als auch soziale Fragen auf. Nicht wenige DotCom-Milliardäre halten gar den Tod selbst für ein veraltetes Konzept, das mit Technik und Wissenschaft überwunden werden kann. Mit Nanotechnologie, Teilchenbeschleunigern zur Tumorbekämpfung, individualisierten Gen-Therapien, künstlichen Organen, ständiger Überwachung und Selbstoptimierung und immer feineren Analyseverfahren.
Dass alle diese Ansätze der großen Mehrheit zugutekommen, darf bezweifelt werden. Doch wer bleibt auf der Strecke?
Kommen wir langsam zu einem Punkt, wo eine neue Zwei-Klassen-Medizin unvermeidbar wird?

Was lernen die Zuhörer in dem Vortrag?

Infos über Kostenstruktur des Gesundheitswesens und Anteil der Medizinprodukte, zukünftige Entwicklungen, die ihre Schatten voraus werfen

Hannes Mühlenberg
Hannes Mühlenberg

Hannes Mühlenberg ist Consultant Life Science und Qualitätsmanager bei der infoteam Software AG. Als studierter Informatiker entdeckte er früh das Thema...

45 Minuten Vortrag

Einsteiger
Zeit

15:35-16:20
23. Oktober


Raum

Raum "Rom"


Schwerpunkt

Geräteentwicklung und -vernetzung (IoT)


Zielpublikum

Alle interessierten


ID

Mi1.4

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