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Titel des Workshops: Bessere Softwareprodukte durch Usability Engineering

Level:
Einsteiger

Tag und Uhrzeit: Dienstag, 12. Oktober - 09.00 bis 17.00 Uhr

Art des Workshops: Ganztagesworkshop

Kosten: 580,00 € zzgl. gesetzl. MwSt.

Inhalt
Wie kann mit Hilfe von Usability Engineering die Qualität eines Medizinproduktes erhöht und gleichzeitig die Anforderungen der Usability-Norm IEC 62366 erfüllt werden? In diesem Workshop erhalten Sie anhand von anschaulichen Beispielen einen Überblick über die wichtigsten Usability-Methoden im Lebenszyklus eines Softwareproduktes. Sie erfahren, wie Produktqualität bewertet wird, wie Sie die für Ihren Einsatzzweck geeigneten Methoden und Werkzeuge auswählen und die Usability-Akte ihres Produktes einfach erstellen. Sie lernen Analyse-Techniken kennen, durch die Sie mehr über Ihre Nutzer erfahren, wir zeigen Ihnen wie wichtig eine detaillierte Oberflächen-Gestaltung für die Benutzerführung ist und wie das Thema Informationsarchitektur Ihr Produkt zu einer professionellen Anwendung macht. Außerdem zeigen wir Ihnen wann ein einfacher Papierprototyp Sinn macht und wann sich eine ausgefeilte Simulation lohnt. Auch das Design wollen wir mit Ihnen zusammen beleuchten und aufzeigen, dass Gebrauchstauglichkeit nicht zulasten der Ästhetik gehen muss. Und schlussendlich beantworten wir die Frage, welchen Nutzen die einzelnen am Entwicklungsprozess beteiligten Rollen aus dem Einsatz der Usability-Methoden ziehen. Mittels praktischer Übungen geben wir Ihnen Gelegenheit, die vorgestellten Methoden und Vorgehensweisen selbst zu erproben und anzuwenden.

 

Agenda des Workshops

 

  • Produktqualität bewerten – Usability-Bewertungsverfahren: Wir stellen Ihnen Bewertungsmethoden wie z.B. Usability Tests und Heuristische Evaluation vor, mit denen die Gebrauchstauglichkeit von Produkten objektiv bewertet werden kann. Lernen Sie kostengünstig zu testen und gezielt die wichtigsten Stärken und Schwächen von Produkten zu identifizieren.
  • Kenne deinen Nutzer - Kontextanalyse: Erfahren Sie, wie Sie durch eine nutzerzentrierte Anforderungsanalyse systematisch hochwertige Anforderungen – Nutzungsanforderungen – erheben können, welche die Grundlage für die Definition eines Produktes bilden. Erfassen Sie Aufgaben, Ziele und Probleme Ihrer Anwender (z.B. in Personas), um in weiteren Entwicklungsschritten valide Entscheidungen über die Gestaltung des Produktes treffen zu können.
  • Der Anwendung Form geben - Informationsarchitektur: Strukturieren Sie Ihr Produkt, indem Sie die erhobenen Informationen organisieren und priorisieren. Definieren Sie die Informationsarchitektur eines Produktes und entwerfen Sie ein Navigationskonzept, das Anwender intuitiv verstehen.
  • Detaillierte Gestaltung - Benutzerführung und Interaktionsdesign: Wie entwickelt man Darstellungs- und Interaktionskonzepte, mit denen Anwender Ihre Aufgaben effizient erledigen können? Visualisieren Sie verschiedene Ideen und vereinen Sie die besten Aspekte mehrerer Entwürfe.
  • Testen, Testen, Testen: Prototypen: Einfacher Papierprototyp oder ausgefeilte Simulation des fertigen Produktes? Sie erfahren von uns, welche Arten von Prototypen es gibt, wie Sie diese zur Validierung von Konzepten einsetzen und wie Sie aus Prototypen den größten Nutzen ziehen.
  • Der Feinschliff: Design: Erfahren Sie, wie universelle Designprinzipien helfen, sowohl Ästhetik als auch Gebrauchstauglichkeit eines Produktes zu erhöhen. Wir zeigen Möglichkeiten auf, wie Attraktivität objektiv bewertbar wird. Styleguides helfen hier Grundlagen der Ästhetik sowie die Corporate Identity (CI) zu transportieren.
  • Gemeinsam ans Ziel: Integration in den Entwicklungsprozess: Wie profitieren die am Entwicklungsprozess beteiligten Rollen (z.B. Projektmanagement, Entwicklung oder Vertrieb) vom Einsatz von Usability-Methoden und wie können sie in den Usability-Prozess einbezogen werden?

 

Wer an dem Workshop teilnehmen sollte:
Produktmanager, Projektleiter, Entwicklungsleiter

 

Lernziele des Workshops

 

  • Überblick über verschiedene Usability-Methoden für Usability-Bewertung und -Test, Kontextanalyse, Gestaltung der Anwendung und Prototyping
  • Auswahl von geeigneten Methoden
  • Erstellen der Usability-Akte nach IEC 62366
  • Praktischer Einblick in einige Methoden

 

Thomas Kammerer ist seit nunmehr 18 Jahren in der Software-Entwicklung tätig. Dabei konnte er im Rahmen mehrerer SW-Entwicklungsprojekte bei namhaften Medizinprodukte-Herstellern Erfahrungen im Bereich normenkonforme Entwicklung sammeln. Nach mehreren erfolgreichen Projektleitungen übernahm er den Aufbau der neugegründeten Forschung & Innovations-Abteilung der Firma ASTRUM IT, die mittlerweile mit mehr als 30 Mitarbeitern auf die normenkonforme SW-Entwicklung spezialisiert ist. Weiterhin ist er auch als Trainer und Lehrbeauftragter im Bereich Software-Architektur und -Entwicklungsprozesse sowie Usability-Engineering tätig.

 

Thorsten Bartsch ist seit über 10 Jahren für ASTRUM IT in der Software-Entwicklung tätig. Als Chefentwickler eines Produktentwicklungsteams gestaltete er die Architektur von Anwendungen entscheidend mit. Hier kam er auch mit den Qualitätsanforderungen des Usability-Engineering erstmals in Kontakt. Die Methoden des Usability-Engineerings wurde dabei für ihn in seiner Tätigkeit als Projektleiter in Kundenprojekten zu einem unverzichtbaren Instrument für den erfolgreichen Abschluss seiner Projekte. Seit 2010 ist Thorsten Bartsch Teamleiter des Usability Teams der ASTRUM IT und leitet mehrere Usability Projekte im medizinischen Umfeld.

 

Lisa Daske studierte Medieninformatik an der Universität Ulm bevor sie im Jahr 2009 das Usability Team der ASTRUM IT verstärkte. Sie arbeitet kundennah in der Aufnahme von Nutzungsanforderungen, ist Spezialistin für Usability-Tests und -Bewertungen und erstellt Informationsarchitekturen und Interaktionskonzepte. In mehreren erfolgreichen Projekten im medizintechnischen Umfeld verantwortete sie die Durchführung verschiedenster Bewertungsverfahren sowie die Erstellung der Gebrauchstauglichkeitsakte.

 

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