Fehler finden ohne Instrumentierung des Programmcodes
Große Datenmengen schnell und transparent auf den PC laden und auswerten
- Neue Host-Target Interface-Hardware für schnelle Uploads großer Datenmengen
- Software-Kompressionsverfahren zur Erhöhung der Aufzeichnungstiefe der Programmausführung
- Trace, Profiling und Code Coverage über einen sehr langen Zeitraum
- „Fernsteuern“ über isystem.connect -> Testautomatisierung
GT steht zunächst einmal als Abkürzung für GigaTrace und symbolisiert die Möglichkeit der Aufnahme von mehr als ein GigaByte an Trace-Informationen. Um diese große Datenmenge sinnvoll zu analysieren (in Echtzeit bzw. Offline auf dem PC), hat iSYSTEM entsprechende Hardware bzw. Software-Mechanismen entwickelt. Die neue Hardware passt wie gewohnt in das modulare Tool-Konzept von iSYSTEM. Als neue und alternative Basisplattform erweitert der iC3000GT das iSYSTEM Portfolio. Dieser ermöglicht um den Faktor 10 höhere Uploadgeschwindigkeiten als mit herkömmlichen Systemen. In Kombination mit dem iTRACEGT (siehe Bild) sind neben der großen Trace-Informationsmenge auch nahezu endloses Profiling und Code Coverage möglich. Softwaretechnisch wurde die iSYSTEM Entwicklungsumgebung winIDEA zudem um Trace-Kompessionsverfahren erweitert, die den auf dem iTRACEGT vorhandenen physikalischen 1GB Speicher sinnvoll und effizient nutzen und dadurch eine enorme (>>1GB) Trace-Tiefe erreicht wird.
„Mit den neuen Toolkomponenten erfüllt iSYSTEM die immer höheren Anforderungen aus den Bereichen Luftfahrt, Automotive und der Medizintechnik nach leistungsfähigen Test- und Verfikations-Tools.“, sagt Erol Simsek, Vorstand Vertrieb und Marketing der iSYSTEM AG.
Neben den eigenen Produktlinien vertreibt iSYSTEM Produkte der Firma LDRA, Hersteller von Code Analyse und Testautomatisierungswerkzeugen. Die Integration beider Toolwelten automatisiert Anforderungs-Management und
-Traceability, Code-, Quality- und Design Review sowie Unit Testing und Test Verifikation.
Hintergrundinformationen:
Neben der Schnittstellenfunktionalität zur Zielhardware, stellen In-Circuit Emulatoren und On-Chip Debugger schon sehr lange Funktionen zur professionellen Fehlersuche und damit zum Testen einer Software zur Verfügung. Dazu zählen Trace, Profiling und die sogenannte Codeabdeckungsanalyse. Voraussetzung zur Umsetzung solcher Funktionen ist die Verfügbarkeit von Trace-Informationen. Dabei handelt es sich um Aufzeichnungen der CPU-Busse (Befehle und Daten), externer Signale sowie entsprechender Zeitinformationen. Mittels dieser Informationen kann auf Objektcode-Ebene nachgewiesen werden, ob ein Programm-Befehl ausgeführt wurde. iSYSTEM stellt diese Funktionen sowohl für In-Circuit Emulatoren als auch für On-Chip Debugger zur Verfügung. Die On-Chip Debugschnittstelle muss allerdings mindestens einen Code-Trace-Port zur Verfügung stellen, um die Befehlsausführung nachzubilden bzw. „messen“ zu können. Idealer und qualitativ hochwertiger sind auf dem Chip implementierte Debug-Zellen wie NEXUS (www.nexus5001.org) oder ETM (Embedded Trace Macrocell von ARM www.arm.com/products/solutions/ETM.html).
Webinfos: www.isystem.com/testandverification
Mehr Infos und Downloads zur Software gibt es unter www.isystem.com/trace
Mehr Infos und Downloads zur Hardware gibt es unter www.isystem.com/ic3000GT und www.isystem.com/iTraceGT



